✎ Reisenotiz Mecklenburg-Vorpommern (Deutschland)

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NATUR PUR - UNBERÜHRTE LANDSCHAFTEN

Mecklenburg-Vorpommern wird bei Reisenden immer beliebter. Als einziges deutsches Bundesland hat es zweistellige Zuwachsraten im innerdeutschen Reiseverkehr und ist dennoch ein Land, das durch seine geringe Bevölkerungsdichte und seiner Weite noch viel Platz für einsame Entdeckungstouren lässt.

Es ist auch kein Wunder, von der Ostsee (1700 km Küste) mit den Inseln bis ins Land hinein wird Natur pur geboten. Eine gewisse Unberührtheit liegt auf dem 'platten' Land, das nach wie vor von Agrar- und Forstwirtschaft geprägt ist. Daher bietet es für den naturnahen Erholungssuchenden optimale Bedingungen.

Neben einer wirklichen Großstadt (Rostock) gibt es an der Ostsee zwar noch einige größere Städte, im Land selbst sind es dagegen nur wenige. Bestimmt wird der Raum durch kleine Ortschaften mit Wiesen und Feldern, dazwischen leichte Hügel und vor allem viel Wald. Früher waren es die Jagdreviere der Kaiser und Fürsten, die eine Besiedlung verhinderten, damit das Wild nicht gestört wurde und damit Flora und Fauna eher ungewollt sich selbst überließen. Heute sind sie umgewidmet zu Nationalparks, die sich zur Aufgabe gemacht haben, gerade diese einmalige Naturlandschaft und ihre Unberührtheit zu erhalten. Vor allem die vielen kleinen und großen Seen, die sich immer wieder idyllisch ins Landschaftsbild einfügen, laden ein zum Verweilen und vor allem im Sommer auch zum Baden. Es sollen übrigens mehr als 2000 sein.

Ob im Reizklima der Ostsee oder in den dichten Wäldern und duftenden Wiesen der Mecklenburger Seenplatte, für jeden natur- und gesundheitsbewußten Gast gibt es ein Angebot. Einzig auf die saisonalen Zeiten wäre zu achten, denn gerade in den Sommerferien herrscht an der gesamten Ostseeküste touristischer Hochbetrieb. Wer Ruhe und Entspannung sucht, muss außerhalb der Ferienzeiten vorbeischauen. Optimal sind Frühling und Herbst, die geradezu zum Wandern und Radfahren einladen, selbst der Winter hat seinen Reiz, zugefrorene Seen und ein weißes Kleid, das auch nach einigen Tagen noch eines sein kann, vorausgesetzt die natürlichen Bedingungen stimmen.

Neben den heraaltusragenden Naturlandschaften gibt es aber auch eine Menge Kulturgut zu bestaunen und besichtigen. Neben den berühmten Hansestädten an der Küste (Wismar und Stralsund gehören zum Weltkulturerbe) bis hin zu alten Gutshöfen, Jagdschlössern und Klöstern gibt es einiges, das in den letzten Jahrzehnten wieder aufgebaut oder restauriert, der Öffentlichkeit zugänglich gemacht wurde. Lange Zeit sah es nicht danach aus, dass dieses Bundesland mit seiner stark ländlich geprägten Struktur ökonomisch auf die Beine käme.

Ausgerechnet die jungen Leute sind - nicht nur, aber auch - wegen der „Einöde und Langeweile“ geflohen. Perspektiven und finanzielle Mittel waren kaum vorhanden oder fehlten gänzlich, vieles zerfiel und wurde zum Kauf angeboten. Die die geblieben sind und andere, die gerade wegen der alten Dörfer und Gebäude, der Natur und der Ruhe gekommen waren, investierten und restaurierten und setzten auf einen entspannten und der Umgebung angepassten Tourismus. Dabei sind regelrechte Kleinode, Orte der Ruhe und Erholung geschaffen worden. Mancherorts scheint sogar die Zeit stehengeblieben zu sein...





Peter Kümmel