CHÂTEAU DE MARTERET

Gästezimmer

Region Midi-Pyrénées (Frankreich)

Ein Traum nimmt Gestalt an

Chateau de Marteret befindet sich im Südwesten Frankreichs in der Gascogne zwischen Bordeaux und Toulouse. Das Schloss mit seinen 180 Hektar Land liegt in absolut ruhiger Lage am Fuße der Pyrenäen in einer der am dünnsten besiedelten Regionen Frankreichs.

Mit besonderer Aufmerksamkeit für Details wurde das Château von über 20 Künstlern aus verschiedenen Ländern zu einem "Ort des Schönen" gestaltet. Hierin liegt der ganz besonderer Reiz dieses einzigartigen Landguts.

Die Sehnsucht nach einem Ort, der uns berührt und wo Menschen in einen fruchtvollen, bereichernden Dialog treten können, motivierte den Eigentümer zur Verwirklichung dieses Projektes.

Der Gastgeber lädt dazu ein, in der bezaubernden Atmosphäre dieses Gesamtkunstwerks seinen inneren Frieden, aber auch neue Einsichten zu finden und sich dabei von althergebrachten Gewohnheiten zulösen.

Leonardo da Vinci schrieb einst: "Einsichten, die nicht durch unsere Sinne gegangen sind, können nur eine schädliche Wirklichkeit hervor bringen".

In diesem Geist ist Chateau de Marteret entstanden. Der Ausspruch von Dostojewski, dass "die Schönheit auf dieser Welt uns erlösen könnte" läßt sich auf "Le Marteret" übertragen.

"Wenn wir den Zauber der Schöpfung verstehen und bewahren möchten, ist das Verständnis darüber nicht ausreichend... Der Mensch braucht seine Erfahrungen an ganz besonderen Orten, die ihm das bewußt machen - wo wir es empfinden können," philosophiert der Gastgeber.

"Hier ist ein Platz, an dem Spaß und Arbeit miteinander verbunden sind. Die Befreiung von allen Zwängen des Alltagsleben bringt Entspannung mit sich und schafft damit eine inspirierende Umgebung um neue Konzepte zu entwickeln und Aussichten für die Zukunft zu finden, die eine Veränderung des Bewußtseins bewirken können."


Die Zimmer
Zimmer über der Kapelle
Bei jedem Betreten des im Grundriß hufeisenförmigen Schlafzimmers über der Kapelle verzaubern und erstaunen den Gast die im Licht schillernden Buntglas Oberlicht Fenster. Ganz modern eingerichtet ist das zugehörige Badezimmer mit seinen Edelstahl Armaturen und den Glasfliesen mit unterlegtem Blattgold in acht verschiedenen Goldtönen auf dem Fußboden.

Zimmer mit Turmblick
Nur von diesem Schlafzimmer erreicht man über eine Wendeltreppe den Aussichtsturm. Durch die Burgzinnen blickt man von dort oben über die umliegenden Felder, Wiesen und Wälder, zu dem riesigen drei Meter hohen Kupferei und den Pferden auf der Koppel. Der knallrote Berber Teppich aus Marokko gibt vermittelt endgültig das Gefühl jetzt Schloßherr zu sein. Mit zur Krönung jedes Besuchers auf Chateau de Marteret gehört der alltägliche Gebrauch der geschnitzten Sitzmöbel, die vom katalanischen Jugendstil Architekten Antonio Gaudi entworfen wurden.

Landhaus Zimmer
Der Materialkontrast des hellen Armlehnstuhl aus Rattan, den der Innenarchitekt Jean-Michel Frank 1935 für einen Pariser Kunden entworfen hatte, das Doppelbett aus vier Zentimeter dickem Eichenholz mit den flachen Nachttischen und den beiden praktischen Garderoben Schränkchen sowie die Stehlampe mit dem Gestell aus Kastanienbaum Ästen und einer Flüstertüte aus Packpapier als Lampenschirm von Nestor Perkal unter den dunklen Dachbalken geben diesem ursprünglich rustkalen Zimmer eine jugendliche Gemütlichkeit.

Herzenspiegeln Zimmer
Wie die Lichtinstallation aus Maulbeerpapier die Atmosphäre im Treppenhaus des Chateau bestimmt, so wird die warme Lichtstimmung in diesem Schlafzimmer von einer weiteren Maulbeerpapier Wandlampe der Künstlerin Eriko Horiki aus Kyoto am Kopfende des Doppelbett erzeugt. Die herzförmige Rückenlehne des Armlehnstuhl vom katalanischen Jugendstil Architekten Antonio Gaudi entworfen und der herzförmige kleine und große Spiegel an der Wand zwischen den beiden Fenstern und an der Nachttischlampe aus rotem Maulbeerpapier bleiben jedem Besucher dieses Zimmers in Erinnerung.

Zimmer im Portalbau
"Beim Auswählen der Einrichtungsgegenstände für das Château haben uns immer wieder die Entwürfe von namhaften Architekten für Möbel und Lampen berührt und fasziniert," schildert der Gastgeber. In dieser klaren, reduzierten und genial proportionierten Formensprache ist auch der Kleiderschrank in diesem Schlafzimmer mit zwei getrennt nebeneinander stehenden Betten. Spencer Fung, der Londoner Architekt aus Hongkong hat außer diesem Kleiderschrank die schwere Sitzbank "Dragon" im Seminarraum und die Schiebetür Vitrinen im Esszimmer und im Salon gezeichnet.

Zimmer mit Pabstsessel
Nach Entwürfen von Masayo Ave aus Tokyo wurden die Lampen mit Shibori Stoffen als Lampenschirm in diesem Schlafzimmer speziell für das Chateau de Marteret bei japanischen Handwerkern beauftragt. Eine weitere Wandlampe direkt neben dem Doppelbett, die nach einem Entwurf von Eduard Wilfried Buquet aus dem Jahr 1927 reproduziert wurde, gibt zusätzliches, konzentriertes Licht zum Lesen im Bett. Ein Polstersessel mit hoher Rückenlehne vom Pariser Architekten Pierre Chareau aus dem Jahr 1928, der erfrischend mit Filz in violett und magenta gepolstert wurde, ist ein weiterer Platz zum Lesen in diesem Zimmer.

Schneewittchen Zimmer
Im rechten Seitentrakt des Chateau hinter dem Seminarraum im Erdgeschoß ist dieses Schlafzimmer mit einem Flur und Badezimmer etwas für sich. Die beiden einzeln stehenden Betten können auch zusammen gestellt werden. Der Fußboden aus Jurakalksandstein Platten im Wechsel mit den edlen roten und grünen Glasfliesen mit unterlegtem Blattgold hat wegen der besonderen Materialbeschaffenheit und Farbzusammenstellung für manchen etwas Schneewittchen-haftes. Öffnet man die Doppelflügeltür zur Terrasse, dann ist man sofort ganz im Grünen.

Taubenturm
"Schlafen im Taubenturm": 15 Meter hinter dem Chateau steht der ehemalige Taubenturm "La pigeonnier" mitten in der Wiese. Von der Veranda vor dem Gartenhäuschen blickt man von der Anhöhe leicht nach unten auf das Chateau. In dem zweigeschossigen Turmbau mit mehreren kleinen Fenstern können sich zwei Menschen bequem einnisten.

Bad und Küche werden von ihnen im Chateau Gebäude genutzt. Der Schmiedemeister Schorsch Wolf hat die Tür zum Untergeschoß für die Gartenmöbel im Winter und das Geländer bei der Eingangstür an der Veranda nach Entwürfen des katalanischen Architekten Antonio Gaudi auf Wunsch des Hausherrn geschmiedet.

Kornkreis Badezimmer
Das Wandmosaik aus farbigen Glasfliesen mit unterlegtem Blattgold hinter der Holzbadewanne, in der man auf dem geschwungenen Wannenboden wie in einem Sportwagen flach liegt und die elfenbeinweißen Relieffliesen sind mit Kornkreis Piktogrammen gemustert. Der verchromte Spiegel "Castellar" von Eileen Gray über der Waschtischsäule verträgt sich gut mit der Wandlampe von Josef Hoffmann aus Wien direkt daneben.

Badezimmer Undine
Die weiß glasierten Terracotta Fliesen aus Marokko im Undine Badezimmer changieren zart türkis-rosa-silbern, dass man glauben könnte, man ist im Inneren einer Muschel. Die Fischschuppen-förmigen Wandfliesen und das Fischgrat Muster der Bodenfliesen verstärken dieses Empfinden noch einmal. Edelstahl Armaturen von Boffi und die weißen Porzellanobjekte von Philippe Starck sind dazu ein angenehmer Kontrast.

Der Salon
Der Kronleuchter "Bernini Light Up" stammt von der Designerin Ruth Mc Dermott aus Sydney. Die großen Kissen und Vorhänge hat Claudy Jongstra mit der Wolle von ihrer eigenen Schafherde im holländischen Friesland für das Chateau gefilzt. Der Couchtisch aus Birnbaumholz wurde von Maike Häusling wärend ihrem Kunststudium mit einer Computer gesteuerten Maschine in den Werkstätten der Hochschule für Gestaltung in Offenbach aus einem schweren Holzstück eiförmig gefräst und geschliffen. Der geschnitzte vergoldete Spiegel von Antonio Gaudi und die roten Chesterfield Sessel vor dem großen offenen Kamin geben dem Salon pepp und sex appeal.

In der ehemaligen Kapelle mit Gewölbedecke nebenan kann man auf den roten Kelim Sitzkissen beisammen sein oder sich flach legen mit einem Buch. Durch die Antikglasfenster schimmert das Sonnenlicht an den weiß getünchten Wänden farbig weiter.

Das Esszimmer
Von der Küche kommt man durch die Kapelle in das Speisezimmer oder direkt vom Wohnzimmer aus. Die Möblierung ist in Ulmenholz und der seltenen Spezies Flatterulme mit den "Vogelaugen" in der Holzmaserung wie bei Wurzelhölzern.

"Zu dem langgestreckten eiförmigen großen Tisch haben wir uns beim Entwerfen von dem Esszimmertisch in unserem Atelier inspirieren lassen, den der belgische Designer Casimir in seiner Schreinerei baut", erzählt der Gastgeber. "Kunden hatten in der Werkstatt von unserer eigenen Schreinerin darüber geäußert: In was für ein Schloß kommt denn dieser Tisch."

Die mondän gezeichneten Stühle dazu mit feinem Rattangeflecht aus Italien sind aus dem Formenschatz von Monica Testori. Das große eiförmige Lichtobjekt aus grob gekämmtem Maulbeerpapier hat sich Eriko Horiki bei einem Besuch mit ihrer Freundin und Dolmetscherin Yoshino aus New York ausgedacht und bei sich in Kyoto gefertigt. Mit ihr zusammen wurde auch die große Lichtinstallation im Treppenhaus des Chateau ausgearbeitet.

Der Prager Architekt Jiri Pelcl hat auf die Bitte des Schloßherrn die floral geformte Stehlampe aus patiniertem Blech entworfen und mit seinen Handwerkern geschmiedet.

Die Küche
Mit einer langen Bestell-Liste an das Versandkaufhaus Manufactum wurde die Küche in dessen Motto "Es gibt sie noch, die guten Dinge" ausgestattet.

Die Einrichtung aus massivem Ahorn bis zu 13 Zentimeter Holzdicke und die Edelstahlregale wurden nach Möbelentwürfen des Londoner Architekten Spencer Fung angefertigt. Die Küche im Nebenraum hat der Londoner Architekt Simon Conder gezeichnet. Noch einen Raum weiter lagern die Handtücher und die weiße Mühlviertler Leinenbettwäsche, natürlich auch von Manufactum geliefert.

Alle technischen Haushaltsgeräte im Chateau wie die Waschmaschine, Wäschetrockner, mehrere Kühlschränke mit Gefrierfach, Spülmaschine, Backofen mit Gasherd und Kaffeemaschine können von den Selbstversorgern unter den Gästen eigenständig genutzt werden. Ein weiterer Formenschatz von einem genialen Architekten ist das Porzellangeschirr und Essbesteck, das der Mailänder Ettore Sottsass für Alessi entworfen hatte.

Der Seminarraum
In den 18 Armlehnstühlen vom Bauhaus Direktor und Architekten Walter Gropius, die erheiternd pfiffig mit bestickten Stoffen aus Marokko gepolstert wurden, sitzt man an den drei langen Tischen im Carlo Scarpa Designstil.

Der Fernseher, DVD Player, Faxgerät, Kopierer und das Internet stehen in diesem Raum den Gästen zur Verfügung. Die Feuerböcke im offenen Kamin wurden in der Galerie David Gill in London gekauft. Diese "Inspiral - Expiral Firedogs", ein weiteres Paar aus Bronze in Eiform und etliche Lampen im Chateau stammen von dem mittlerweile getrennt arbeitenden Pariser Künstlerduo Elisabeth Garouste und Mattia Bonetti.

Mit der Gestaltung der Vorhänge an den Fenstern im Seminarraum wurde die Londoner Designerin Sophie Roet beauftragt. "Zu unserer Ehre und zu Ehren der Künstlerin hat das Victoria & Albert Museum in London diesen Stoff in seiner Permanent Textile Collection ausgestellt", berichtet der Gastgeber stolz. Der neue Fussboden aus Jurakalksandstein ist genauso wie das Plattenmuster auf dem Markus Platz in Venedig angeordnet und verlegt worden.

Die Umgebung und Freizeitgestaltung
Rund um das Schloß gibt es zahlreiche Möglichkeiten, sich sportlich zu betätigen.

Drei schlosseigene Pferde, der ruhigen Rasse Merens stehen für Ausritte in die Umgebung bereit, gerne auch mit Führung. Der Privatsee lädt zum Schwimmen ein, auf dem weitläufigen Gelände ist genügend Platz zum Trampolinspringen, Bogenschießen, Boules- und Bocciaspielen. Auch Fischen, Radfahren oder Tischtennisspielen bietet sich an.

Für diejenigen, die die Ruhe suchen gibt es reichlich Abwechslung, ein Spaziergang im eigenen Weinberg oder durch die Obstbaumpflanzungen. Im Gers gibt es mehr als 3.000 km Wanderwege. Unter ihnen die berühmten 320 km des Jakobsweges.

Das reiche kulturhistorische Erbe der Region lädt zu spannenden Tagesausflügen mit dem Auto ein, z.B. nach Carcassonne mit seiner mittelalterlichen Stadtbefestigung.

Informationen über Preise und Konditionen erfährst Du auf der Internetseite des Gastgebers»

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